Dienstag, 5. Juni 2018

Neukirchen - Schinkel

 

In so einer Landschaft aufzuwachen, einfach schön. Das ist der Ausblick aus dem Chalet, vergleichbar mit meinem Wengert in Warmbronn. Es ist einfach beruhigend in eine solche Landschaft zu schauen.


Manchmal wurde ein Weg zwei mal befahren, hin und zurück.

Vorbei am Hexenstein von Schmoel, der an die Willkürlichen Hexenprozesse erinnerten, die stattgefunden hatten und manch Familienschicksale bedeudeten.



Es ging weiter nach Laboe. Die Bewohner der Küste machen den Ausflug mit der 4. Klasse, dann nicht mehr aber ich hatte das Ehrenmal der Marine nur von der Ferne gesehen und nun eben einmal  an das Denkmal fahren.



Dann ging es mit der Fähre über den Nord-Ostseekanal. Eigentlich wollte ich die alte Brücke befahren. Da aber in Kiel eine bomben Stimmung war, war die komplette Innenstadt gesperrt, was sich bis in die Außenbezirke bemerkbar machte. Ich wollte ein Freilandmuseum ansteuern, da kam ich kurz vor Torschluss an.

Nach dem Nord-Ostseekanal einmal in Richtung Rendsburg gefahren kam ich in Schinkel vorbei.



Dann sah ich rechts einen alten Traktor auftauchen. Weiter vorgefahren kam ein Stein zum Vorschein, der die Inschrift der Feuerwache hatte. Dann kam das Feuerwehrauto zum Vorschein und die Mannschaft war auch  schon zur Übung angetreten.

Da, das passt ja, also beigedreht und Detlef, den Kommandanten wegen einer Übernachtung angesprochen. Diese war dann hinter dem Feuerwehrhaus und nach der Übung saßen wir noch eine Weile zusammen. Es wurde auch ein richtig schöner Abend.


Eutin, Traktortreff und Stadt

Von Herrn Volckens erfuhr ich, dass im Nachbarort ein Traktorentreffen stattfinden sollte. so ging es am nächsten Morgen nach Eutin auf den Marktplatz.

Nach einer herzlichen Begrüßung und Zuweisung des Stellplatzes ging es ein wenig in die Stadt, die verkaufsoffen hatte.





Eutin hat ein Schloss inmitten der Stadt. Um dieses herum fand erst eine Landesgartenschau statt, von der noch einiges zu sehen ist.

Was mich  sehr begeisterte ist der schön angelegte Küchengarten. Von der Größe her eher für eine Großküche ;-)







Alles ist schön um den See herum.

Abends wäre wieder das Thema Übernachten gekommen, so klopfte ich gleich einmal bei den Treckerfreunden an ob da nicht jemand mit einem Hof da ist, der in meine zu fahrende Richtung ist und ich erhielt eine Adresse , die ich dann ansteuerte. Es ging in Richtung Malente zu Hannelore und Jochen.

Zum Schlafen brauchte ich mein Zelt gar nicht auspacken, ich durfte in ihrem Chalet schlafen. Somit habe ich das übernachtungstechnisch eingeweiht, ich war der Erste Übernachter dort.

Mit Jochen saß ich noch bis fast 24 Uhr da und quatschte über alles Mögliche. ein super, schöner Abend. Am nächsten Morgen gab es noch ein gemeinsames Frühstück, bevor es dann weiter in die Schleswigholsteinische Schweiz ging.

In feiner und schöner Gesellschaft


Im letzten Post hatte ich schon die Feier angesprochen, es war eine Hochzeit, die in den  von dem Obsthof für solche Feierlichkeiten vermieteten Räumlichkeiten stattfand. Sicherlich werdet ihr mir zustimmen, dass ein Trecker mit Fahrer in seinem Outfit da nicht so ganz hin passt. Doch die Gäste, der Obstof und der Treckerfahrer hatten etwas gemeinsam: Interesse an alten Fahrzeugen.

Doch zunächst das Wichtigere: Das Brautpaar!
Ein Foto mit dem Trecker musste sein, und so wünsche ich Johanna und Peter alles Gute für Ihr gemeinsames Leben.


Mein kleiner blauer Traktor hatte dann auch noch feine Gesellschaft: Super gepflegte Schlüter, Kramer, MB Trak, Hanomag, VW, Mercedes LKW, Unimog und weitere feine Fahrzeuge, die seinesgleichen suchen.
Kein Wunder, dass einige der Herren der Hochzeitsgesellschaft sich auch in dem Ausstellungsraum, nein- Halle aufhielten.



 Normalerweise stehen die Fahrzeuge alle sauber aufgereiht vor einem separaten Hallentor in einer Parade, was sicherlich ein noch schönerer Anblick ist.

Hanshagen Mariashagen

Von Hanshagen ging es wieder an die Küste. Doch zuvor wurde dem Schloss Bothmer . Dieses Schloss bidet die größte Barocke Schlossanlage von Mecklenburg-Vorpommern und wurde als Platz zur Verfilmung "Die Flucht" als Drehort genutzt.
 
 
Die Allee zum Schloss
 
Die Grabstätte der Familie Bothmer. Die alten Gräber wurden allerdings verlegt, nachdem die Gräber geschändet wurden. Die Grabsteine wurden dann in einer neuen Mauer integriert.
 
 
Weiter ging es dann in Richtung Lübeck. Vorbei en einem kleineren Bauernhof, dessen Bewohner es sich zur Aufgabe gemacht haben aus selbst erwirtschafteten Lebensmittel das Leben zu bestreiten.

Von Priwall ging es dann nach Travemünde. So musste Lübeck nicht durchfahren werden, ich hatte es ja schon in der letzten Tour auf dem Plan.
 
Der Weg führte Weiter in Richtung Neustadt. Wegen des guten Wetters und verlängerten Wochenendes waren alle Zeltplätze belegt, die Womo-Stellplätze sowieso, so schaute ich eben an der Straße nach einem Hof, bei dem ich einmal anklopfen wollte. Ein Abstecher zum Strand musste natürlich noch sein.
 
 

Ich hatte am Straßenrand eine Beschilderung zu einem Obsthof gesehen. Da ich selber auch Obstbäume habe wollte ich einmal da vorbeischauen.
Am Hof angekommen war erst einmal niemand zu sehen, weiter im Innenhof kam dann eine fein angezogene Gesellschaft zum Vorschein, die sich dann umschauten was da auf sie zukam.

Ich wollte schon abdrehen um die Feierlichkeiten nicht zu stören, als der Besitzer, Herr Volckens auf mich zukam und mir einen Platz zuwies, an dem ich übernachten konnte. Es war übrigens keine Familienfeier des Hofes sondern..... das werdet ihr im nächsten Post sehen.

Der Abend wurde übrigens noch länger, mit Herrn Volckens saß ich noch lange in seinem Clubraum und erfuhr viel über die Entwicklung des Hofes.

Am nächsten Morgen frühstückten ich noch gemeinsam mit der Familie und durfte den für die Region typischen Rapshonig und Katenspeck  versuchen.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft und den interessanten Aufenthalt.


Sonntag, 3. Juni 2018

Halbinsel Poel Hanshagen

Nach zwei Tagen auf Poel, eine Insel die sehr schön und ruhig ist (zumindest außerhalb der Saison) ging es weiter in Richtung Lübeck. Eigentlich.

Es wurde noch die Gedenkstätte Cap Arcona angesteuert. Es wird hier an ein Drama erinnert, bei dem im April 1945 ca. 8000 Menschen, zumeist Häftlinge aus den Lagern des Osten Deutschlands, in einer sinnlosen Kriegshandlung ums Leben kamen.



Viele Leichen wurden auf Poel angespült, deshalb wurde auch dort , am schwarzen Busch diese Gedenkstätte errichtet.



Es ging dann weiter und zwar nicht wie ursprünglich geplant an der Küste sondern in Richtung Landesinnere zu Barbara und Rainer nach Hanshagen. Ich hatte sie auf dem Stellplatz in Wittenberge kennen gelernt und wir sind dort schon ein wenig zusammengesessen.

Durch kleine Ortschaften ging es nach Grevenmühlen, zuvor wurde ein kleiner Stopp an der Dorfkirche in Gressow eingelegt. Die Kirche gefiel mir sehr, sie liegt eingebettet von Bäumen im Friedhof.

Dann ging es weiter nach Barendorf, wo ein  historisches Hünengrab besucht wurde.

In Grevenmühlen ein kleiner Abstecher zu der dortigen Windmühle setzte die Fahrt fort bevor ich dann in Hanshagen an kam.

Ein gemütliche Abend bei einem leckeren Abendessen und Gespräch rundete den schönen Tag ab.

Vielen Dank für die Einladung, auch in Warmbronn stehen die Tore offen.

Freitag, 1. Juni 2018

Die Stadt Wismar

Einen Tagesausflug nach Wismar begann mit dem Bus, der mich in die Stadt fuhr. Dort angekommen ging es erst einmal an die Touristeninfo, um einen kleinen Stadtplan zu bekommen.

Wismar gehört seit 2002 zum Welterbe der UNESCO und so präsentiert sie sich auch. Eine schöne Altstadt, viele schöne Kirchen, die zudem  auch einen Ausblick auf die Stadt bieten.

Beginnen wir einmal mit  der Heiligen Geist Kirche. Von außen etwas unscheinbar, aber innen schön verziert und bemalte Balkenkonstruktion


Die Altstadt hat auch schöne Häuser und Anlagen:






Die St Georgen Kirche lässt sich auf das Dach steigen. Sie war dem Abbruch nahe, die Wende rettete sie vor dem Abriss. Eine schöne Konzertkirche, in der man mit einem Fahrstuhl in die Höhe und somit in die Ferne blicken kann.

So auch ein Blick über die Stadt und den Hafen.



Ein Abstecher in den Hafen brachte ein leckeren Lachsburger frisch aus der Fischverarbeitung. Weiter ging es dann in den Ladebereich:



Die St Nikolai Kirche bot etwas besonderes: Einen Dachstuhlspaziergang.
Gebückt unter Balken hindurch bis über das Kirchenseitenschiff und dann der Blick von oben in das Hauptschiff: Es darf sich keiner anmaßen über Jesus zu stehen  aber rein von der Örtlichkeit ist es an dieser Stelle so:

Das Kirchengebälk

Teilweise waren die Wege ohne Geländer, ich sag mal besser nichts.

Oder von oben in das Seitenschiff

 
Aus dem Dachfenster nach oben in das Tragwerk des großen Kirchenschiffs:
 


Zurück ging es dann mit dem Schiff nach Kirchdorf.

Das Zollboot kam uns entgegen.


Quer über die Insel nach Timmendorf.

Auch hier Felder, die mir vier Traktoren gleichzeitig bearbeitet wurden, bei uns daheim unvorstellbar.

Mann, freute ich mich auf die Dusche!!

Und noch was: Danke an alle, die an meinen Geburtstag gedacht haben, es hat mich sehr gefreut.