Freitag, 25. Mai 2018

Autos in der Autostadt

Die Autos in der Autostadt spielen natürlich die Hauptrolle. Sie wurden und werden so richtig in Szene gesetzt, wie die folgende Bilderreihe zeigt.

Jedes VW - Unternehmen hat einen Pavillon, in dem dann die Marke  entsprechend dargestellt wird. Teilweise mit Musik, Fahrgeräusch, Nebel und so ist es ein Erlebnis die Autos anzuschauen.

Viel Spass beim Betrachten:























Die Autostadt in Wolfsburg

Heute ging es in die Autostadt. ich trenne den Post hierzu einmal in Park und Auto. Da ich bereits um 8 Uhr am Park war konnte ich diesen mit wenig Besucher besuchte Anlage in Ruhe betrachten.

Die markanten Autotürme, in denen Autos bereitgestellt werden, die von den Käufern persönlich abgeholt werden. Sie werden dann herausgelassen und im Übergabezentrum übergeben. Dazu kommt ggfs. noch eine Einweisung und Probefahrt.











Das Porsche Pavillon


Ein paar Eindrücke aus dem Park:





Und wenn ihr die Bilder seht, es ist eine Blumentrommel, die sich dreht, müsstet ihr eigentlich den Blumenduft riechen können:







In der Trommel:

Von der anderen Seite des Mittellandkanals:

Und noch ein wenig Blumen, im Hintergrund das Kraftwerk von VW, mit dem nicht nur das Werk sondern auch die Stadt versorgt wird






Eine absolut sehenswerte und sehr gepflegte Anlage. Die war den Besuch wert, der einen ganzen Tag gedauert hat. Eine Werkführung und die Erinnerungsstätte der Zwangsarbeit habe ich auch ansehen können.
Zwangsarbeit im Krieg ist ein Thema mit dem VW einen weg offensiv beschritten hat und diesen in einer Ausstellung in den Bunkeranlagen des Werkes dargestellt
Berichte von Arbeiterinnen und Arbeitern, zu fertigenden Produkten, der Wandel des Werkes im Krieg sind Themen , die anschaulich vermittelt werden.
Ein herzlichen Dank an das Serviceteam in der VW-Autostadt sowie den Mitarbeitern des Archives von VW, die den Besuch der Stätte möglich gemacht haben.











Alfeld - Wolfsburg

Von Alfeld ging es weiter nach Wolfsburg. Es ging über Landstraßen, durch Alleen. Einfach ein paar Eindrücke.





Nein, das ist noch nicht der Mittellandkanal sondern der Seitenstich Salzgitter






Aber nun, der Mittellandkanal ist erreicht und überquert, ich werde ihn in Wolfsburg wieder treffen.


Wolfsburg ist erreicht. Die Hauptverwaltung  lasse ich einmal links liegen, es geht zum Campingplatz.


Da haben wir ihn ja wieder , den Mittellandkanal.

Direkt neben dem Campingplatz das Volkswagenstadion


Weitere Gäste auf dem Platz:

Mittwoch, 23. Mai 2018

Zu Gast in Coppenrave


Zu Gast bei Friedhelm, einem Kollegen von TRUMPF. Jetzt können die großen Wanderungen kommen, mit Klingel und Wegbegleiter ausgerüstet.


Danke für den schönen Abend

Fagus Alfeld

Auch weitere Informationen sind hier einzusehen
 
Das Fagus-Werk wurde im Jahr 2011 vom UNESCO-Welterbekomitee in die Weltkulturerbeliste aufgenommen und zählt zu den aktuell 40 Welterbestätten in Deutschland.
 
Als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur ist das 1911 erbaute Fagus-Werk das Erstlingswerk des Architekten und Bauhausgründers Walter Gropius.
Der fortschrittliche und innovative Firmengründer Carl Benscheidt beauftragte den damals jungen Architekten Walter Gropius mit dem Bau einer Schuhleistenfabrik.
Das Fagus-Werk repräsentiert eine Architekturauffassung, die in der damaligen Zeit erstmals die Bedürfnisse nach Licht, Luft und Klarheit berücksichtigte und die im Sinne des Neuen Bauens Glas und Stahl einsetzte. Die Konstruktion aus Glas und Stahl sowie den stützenlosen, vollständig verglasten Ecken verleihen dem Gebäude eine schwerelose Eleganz, die für Fabriken zur damaligen Zeit außergewöhnlich war.
 
Die Fabrikanlage ist bereits seit 1946 eingetragenes Baudenkmal. Zwischen 1982 und 2002 wurde die komplette Fabrik aufwendig restauriert und ist heute in einem besseren Zustand als je zuvor.
 
Der Name der Fabrik leitet sich aus dem lateinischen Wort "fagus sylvatica" für Buche bzw. Buchenholz, dem traditionellen Rohstoff für die Schuhleistenfertigung ab.
 
Seit Gründung des Unternehmens wird in dem lebenden Denkmal durchgängig produziert, neben Fagus-Schuhleisten ebenfalls Mess- und Brandschutzsysteme sowie Keilzinkenanlagen
 

Im Trockenraum von Holz, mit dem originalen luftdurchlässigen Boden:



Holzverbindungen:

Leisten der Vorserie weiter aus Buchenholz, dann aus Kunststoff.

Das IFA Museum Nordhausen

Ich stand am Wochenende vor der Wahl die Tour wie geplant weiterzufahren und in den Harz zu gehen. Da das Museum geschlossen hatte entschied ich mich einen Tag länger zu bleiben und den Dienstag zu dem Museumsbesuch zu nutzen. Dies hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt, ich erhielt eine Führung mit Herzblut. Herr Geiger, ein ehemaliger Mitarbeiter leitete mich durch die Motorenabteilung. Er war früher in der Arbeitsvorbereitung beschäftigt und heute mit ganzem Einsatz im Musum tätig, sein Schwerpunkt sind heute die Lokomotiven zu richten und betriebsfähig zu erhalten.

IFA Nordhausen: Nicht zu verwechseln mit den IFA Filmproduzenten, denn hier wurde handfestes Werkzeug gebaut:
Pressluftwerkzeuge für Gruben
Diesellokomotiven für das Bergwerk
Traktoren




Raketenantriebe für die V2




Motoren für LKW, Busse usw.


Und zusätzlich noch Konsumgüter zu einem 5 %igen Anteil, wie es in der DDR jedem Werk vorgeschrieben war. Dies umfasste Fahrräder, Campingtische, Mülleimer, Handkarren als Fahrradanhänger und weitere  Gegenstände.

In der benachbarten Halle sind die Lokomotiven untergebracht:




Diese Lokomotive mit 20l Hubraummuss von Hand angeworfen werden, es sind hierzu 4 Mann notwendig.


Die Werksentwicklung ist sehr gut auf der IFA Internetseite beschrieben. Auch wie und warum eine Zeitlang im Auftrag der Besatzungsmacht Raketenantriebe entwickelt und montiert werden mussten. Deshalb möchte ich hier gerne auf die Seite:

http://www.ifa-museum-nordhausen.de/allgemeines/index.php?ID=131

verweisen.

Ach ja, ohne zu tanken geht es natürlich nicht:
Und verewigt habe ich mich auch noch:
http://www.ifa-museum-nordhausen.de/news/news_lang.php?ArtNr=242

Dienstag, 22. Mai 2018

Ein Ditzinger in Nordhausen

Keine Angst , ich bin und bleibe Warmbronner. Geschäftlich arbeite ich in Ditzingen und von daher sind auch die Kontakte nach Nordhausen gekommen. Die letzten Tage stand ich im Hof der Fa. Ditzinger, vielen Dank für die Gastfreudschaft.

Streifzüge durch Nordhausen waren per Drahtesel problemlos möglich und am Pfingstmontag kam ich dann bei einem Streifzug durch Nordhausen zu einem schönen Kirchenkonzert  des Kinder- Jugend- und Kammerchores in der ev. Kirche St. Bläsi.






In dieser Kirche hatte bereits Martin Luther gepredigt. Martin Luther findet man hier an vielen Orten. Sie alle aufzuführen wäre den Blog sprengend.




Ein paar Bilder aus den Parkanlagen:














Zum Abschluss noch der Petersturm, eine ehemalige Kirche, die dem Krieg zum Opfer viel. Der 60m hohe Turm kann bestiegen werden und man erhält einen schönen Rundumblick um Nordhausen. Leider war er bei meinem Besuch geschlossen.