Freitag, 18. Mai 2018

Brunnen in Bad Kissingen

Ich kam genau richtig, als eine Borkumer Gruppe die Brunnenanlage besichtigte, so konnte ich mich  hier anschließen.
Es ging um den Luitpoldbrunnen, der die Kuranlagen in Bad Bocklet und Kissingen versorgt. Wer schon einmal in der dortigen Therme war kennt den Geschmack.


Das Bohrgerüst ist nicht mehr aktiv, die historische Pumpe selbst wurde ebenfalls außer Betrieb genommen und durch eine moderne Anlage ersetzt.


Demnach befindet sich das gesamte Haus nun neben der nun eigentlichen Bohrung. Das tut dem Ganzen keinen Abbruch.

Im Trinkraum kann man von dem Wasser probieren.

Auf den folgenden Bildern ist der Antrieb und die Pumpe selbst zu sehen.

An der Farbe der Badewanne kann man erkennen wie eisenhaltig das Wasser ist.




Würzburg - Wasserkuppe

Der Tag schien etwas besser zu werden, dennoch war Grundausstattung Gummistiefel angesagt. Um es vorwegzunehmen - es hat nicht geregnet. So ging es weiter in das Tal der Fränkischen Saale

Erstes Ziel Bad Kissingen - bekannt für Kuren und Heilwasser. Dieses sollte dann auch Thema werden.

Aus dem Heilwasser kann man Salz gewinnen . In einer Gradieranlage wird der Salzgehalt des Wassers hochgradiert, deshalb der Name.

Bad Kissingen hat mehrere Quellen, zwei davon sind der Schönborn- und der Luitpoldbrunnen.
Der Schönborn ist gerade trocken, hier wird die Pumpanlage erneuert. Beim Luitpoldbrunnen wurde gerade eine Führung gemacht, der ich mich anschließen konnte.

Hierüber im nächsten Post mehr.



Eigentlich war das Ziel weniger weit gesteckt, aber ein Tipp des Rangers bezüglich der Übernachtung ließ mich weiter fahren.
Im Blickpunkt der Berg der Franken, der Kreuzberg. Das Ziel lag weiter, es war die Hochfläche der  Wasserkuppe.

Oben auf der Hochfläche traf ich noch einen Skilehrer, mit dem ich kurzerhand ein Feierabendbier am Zelt und danach eines im Restaurant  getrunken habe.
Aus der Wirtschaft herausgekommen liefen wir gegen eine Wolkenwand. Es war nichts mehr zu sehen und wenn ich mich nicht vorher schon orientiert hätte - meinen Zeltwagen hätte ich nicht wieder gefunden.
Aber alles klar, die Nacht war kalt, regnerisch, aber ich  konnte mich ja in den warmen Schlafsack einkuscheln.



Dienstag, 15. Mai 2018

Kupferzell - Würzburg

 Zuerst einmal einen guten Morgen, wenngleich ihr das vielleicht auch erst heute Abend lest.












Der Tag begann vielversprechend. Sonnenschein, der  auch lange anhalten sollte, bis dann eine ordentliche Dusche einsetzte.
Von meinen Gastgebern bekam ich ein Frühstück an das Zelt geliefert, einfach noch einmal ein herzliches Dankeschön für alles.






 Weiter ging es dann nach Künzelsau. Vorbei an der Firmenzentrale der Firma Würth.

Weiter ging es in das Kochertal nach Künzelsau hinen. Vorbei an der Standseilbahn, die den um 170m höheren Stadtteil mit der Kernstadt verbindet







 




















Das Schloss in Weikersheim war eine weitere Station



Die Bergkirche in Laudenbach lag auf dem Weg. Also ein Abstecher dahin, er hat sich gelohnt.
Eine sehr schön ausgestattete Kirche , zu der ein Kreuzweg aus Laudenbach hinauf führt.



Vor Würzburg ging es dann über den Main. Was dann folgte war El Dorado:
Autobahn, große Bundesstraßen, Regengüsse, Matschlöcher auf Feldwegen, total versauter Anhänger, Matschbollen im Fahrrad. Perfekt. Der Regenguss erwische mich auf dem freien Feld, so kam Eines zum Anderen.



Hier noch ein Blick auf meine Küche, ich stehe heute in einem Getreidesilo, das noch leer ist und auf die diesjährige Frucht wartet.
Ich gebe ja zu , diese Art der Reiserei ist  nicht für jeden, aber spannend.


Montag, 14. Mai 2018

Warmbronn - Kupferzell


So, der erste Tag ist geschafft, ich liege in meinem Hauszelt und kann von dem ersten Tag berichten.
Zum Einen von Nebel, denn bereits der Engelbergturm war nicht zu sehen. Diese schlechte Sicht zog sich durch die ganze Etappe.


Nachdem in Schwäbisch Hall die Kocher über die Ufer tritt bin ich direkt in Richtung Künzelsau gefahren. Nun stehe ich kurz vor Kupferzell bei Familie Schmidt, der Hänger steht in der Garage, der Schlepper davor und  so kann ich morgen ein trockenes Zelt einpacken. Auf dem Weg nochmal ein herzliches Dankeschön für die Unterkunft und Bratkartoffeln, vielleicht sieht man sich ja 2019 bei den Chortagen in Heilbronn bei der BuGa?



Doch nun ein paar Worte zur Etappe:
Er erste Stau war schon in Leonberg. Nein, ich war nicht der Erste !!








Zumeist über Feldwege ging es dann weiter bis nach Ludwigsburg, vorbei  am Blühenden Barock, in Richtung Löwensteiner Berge.









Stammheim lässt grüßen

 



In den Löwensteiner Bergen ging es los mit Tropfeln. Da dachte ich noch, ok, das hältst Du aus.


Weiter ging es dann nur mit Regenponcho.



In den Bergen folgte die Aufrüstung:
Gummistiefel, Regenhose und Kapuze.



Ich bin gespannt was morgen kommt.

Gute Nacht miteinander.


Samstag, 28. April 2018

Traktor richten

Ja, nun war es zeit an den Traktor zu gehen - höchste Zeit. Zum Einen weil die letzte Tour Schäden hinterlassen hatte und zum Anderen weil die Bremsen anstanden gerichtet zu werden.


Bei den Bremsen konnte ich auf Unterstützung  zurückgreifen. Es war  das Zerlegen der Hinterradantriebe notwendig und hier hatte ich zum Einen nicht das geforderte Werkzeug und zum Anderen das erforderliche Material.


Die Bremsbeläge besorgte ich selbst und brachte sie auf das Bremsband. Diese wurden mit Kupfernieten auf den Bändern befestigt. Getriebeölwechsel rundete die ganze Sache dann ab.











Die Motorhaube wurde demontiert und die bei der letzten Tour entstandenen Risse geschweißt. Das Ganze wurde dann abgebürstet, lackiert und wieder zusammengesetzt.

Nun hat der Kleine wieder seinen Namen.

Ach ja, der Tüv wollte ihn ja auch noch sehen, ungestreift durchgekommen.





Samstag, 7. April 2018

Hängerausbau

Seit diesem Wochenende wird der Hänger wieder neu aufgebaut. Ich hatte ihn nach der letzten Tour wieder zerlegt, da ich der Annahme war dass die Tour etwas einmaliges gewesen sein sollte. Erstens kommt es meistens anders und zweitesns als man denkt.

So wurde Bewährtes wieder gebaut, was nicht so gut war eben neu gestaltet. Der Grundaufbau , zwei Einschübe wurden wieder gebaut, jedoch schon einmal die Küche anders platziert. So lässt sich  nun die untere Lade eben ausklappen und als ebene Arbeitsföläche nutzen.











So geht zwar ein klein wenig Gepäckraum verloren, aber es hatte sich das letzte mal schon gezeigt, das man viel zu viel dabei hat. Sie  kennen das sicherlich aus eigenen Urlaubsreisen










Alles wird mit Spannriemen gesichert um bei den kleinen Nebenstraßen und vor allem landwirtschaftlich genutzten Wegen kein Durcheinander im Anhänger vorzufinden.











Auf die Hängerdeichsel kommt wieder eine Kiste, die abgeschlossen werden kann. Oben sind Einhängeleisten, in denen Transportboxen aufgenommen werden, die untere Fläche kann somit auch genutzt werden.






Die Kiste hat ihren Deckel, die Ladefläche die Zeltplattform. Vorerst war es das, der Rest wird kurz vorher gemacht. Jetzt  ist erst mal der Schlepper dran.
Der Fahrradhalter wird nun noch angefertigt, Befestigungspunkte für das Fahrrad werden noch angebracht.

Sonntag, 25. Februar 2018

Streckenplanung

Hallo miteinander,

die Strecke steht. Nach dem Besuch der CMT in Stuttgart und anchließendem Stöbern in den Prospekten wurde die Streckenplanung ergänzt , in Teilen geändert.

Die Voraussichtliche Gesamtstrecke beträgt ca 3000 km und führt über Schwäbisch Hall, Künzelsau in die Rhön, dann Richtung Hannover.

Braunschweig, Wolfsburg bis Rostock Warnemünde, dann weiter über Wismar, Lübeck nach Kiel zur Kieler Woche.

Danach ein paar Tage ins alte Land, weiter nach Papenburg, Ruhrgebiet, Aachen in die Pfalz. Von dort aus geht es dann ziemlich direkt wieder heim.

Nun kommt der Traktor an die Reihe. Neue Bremsen hat er schon, die Elektrik funktioniert auch wieder.